Zwangsgermanisierung

Wenn du einen Burjaten Russen nennst, geht das meistens übel aus. Deshalb tut es niemand. Die ›Russische Förderation‹ ist ein Vielvölkerstaat. Erhielte ich einen russischen Pass, bliebe ich, was ich bin. Einmal Deutscher, immer Deutscher. Da kennt der Reuße kein Pardon.

Im Land der Dichter und Denker verhält es sich umgekehrt: Wird ein Fremdling eingebürgert, ändert sich auf wundersame Weise auch die Ethnie, wird aus einem Türken ein »Deutschtürke«, ein »Deutscher mit Migrationshintergrund«. Ob er will oder nicht – jeder wird germanisiert, wo kämen wir sonst hin? Spätestens in der dritten Generation sollten alle Fremdeinflüsse getilgt, die Einwanderung vergessen sein. So das Versprechen.

Dass der Menschenraub nicht funktioniert, das genetische Gedächtnis der Völker hartleibiger ist, als ein bürokratischer Verwaltungsakt, wissen die ›Germanisierer‹ des Establishments längst. Wer Türken, Araber oder Mohren ins Land holt, macht aus denen Bürger, aber keine Deutschen. Eine Wahrheit, das wissen Politiker genau, die ihnen, unpopulär wie sie ist, ihren Wahlkreis kosten würde. Daher reden sie der »Integration« das Maul, wissend, dass sie nur eine Schlaftablette ist, die das »Pack« einschläfern soll, bis die Verhältnisse unumkehrbar sind.

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2 Antworten zu Zwangsgermanisierung

  1. Pingback: There is no magic dirt. | Dark Brightness

  2. Vorhanden schreibt:

    Deutschtürke? Also ein Deutscher mit türkischer Staatsangehörigkeit?

    Freundlich grüßt
    ein Türkendeutscher

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