Ostracismus

Scherbengericht
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Wahrheit ist die Lüge, auf die man sich einigt.
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Faschismus und Feminismus sind eineiige Zwillinge.
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Ein Mensch ohne Vorurteile ist bestenfalls naiv. Meistens ist er ein kompletter Idiot.
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Hollywood bildet nicht ab, es propagiert.
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Alle Kunst ist Propaganda. Alle Propaganda Kunst.
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Werbung propagiert den Konsumismus.
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Jede soziale Stufenleiter entpuppt sich irgendwann als Hamsterrad.
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Gott ist allwissend, allmächtig und allgegenwärtig, aber nirgendwo steht geschrieben, er sei perfekt.
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Wer Gerechtigkeit will, muss siegen lernen.
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Der ‚Nazi‘ ist der Ersatzteufel der Atheisten.
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Die Freiheit beginnt dort, wo man daran glauben kann, dass die Erde eine Scheibe sei und sich das Universum um den Planeten dreht, ohne dafür gemaßregelt, ausgelacht oder in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen zu werden.
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Eine Frau zum Schweigen bringen, ist genauso schwer einen Mann zum Reden.
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Die Wahrheit ist dort, wo der Glaube beginnt.
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Die moderne Bildung ersäuft im Meer des belanglosen Wissens.
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Intelligenz scheut die Tat.
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Eine eigene Meinung hat man nur dann, wenn niemand sie teilt.
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Die Freiheit ist dort, wo die Möglichkeit ist.
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Die unendliche Anzahl von Freiheitsdefinitionen erfüllt nur den Zweck, die Einschränkung der Freiheit ideologisch zu beschönigen.
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Recht zu setzen, ist das Privileg des Starken, sich darauf zu berufen, die Waffe der Schwachen.
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Politik ist das Betätigungsfeld potentieller Schwachköpfe.
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Die Voraussetzung für die Freiheit weniger, ist die Unfreiheit vieler.
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Übertreibung ist die Lüge ehrlicher Leute.
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Die die Größe menschlicher Furcht verhält sich umgekehrt proportional zur Anzahl der Gründe, vor denen man sich fürchten müsste.
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Vernünfteln kann jeder, verstehen nur wenige.
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Unter Schwachsinnigen ist jeder Idiot ein Genie.
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Erst der Buchdruck machte den „Hexenhammer“ zum Bestseller.
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Im Schlaf gebiert die Vernunft jene Ungeheuer, die sie, wenn erwacht, zu verwirklichen sucht.
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Wer sich seines Verstandes zu bedienen weiß, bedarf der Aufklärung nicht.
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Der Feminismus hat das Wunder der Geburt in einen Fluch verwandelt.
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Wer sich von „starken Frauen“ herumkommandieren lassen will, der lebe seine perversen Vorlieben im BDSM-Studio aus, aber nicht im alltäglichen Leben.
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Zuviel Welt verdirbt den Glauben.
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Ich glaube an das, was ich nicht weiß.
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Im Glauben gibt es keine Kompromisse.
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Die Finsternis wirft keine Schatten.
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Die Zukunft wird in der Gegenwart zerstört.
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Vielfalt ist die Summe aller Einfalt.
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Verstand ist männlich, Vernunft dagegen weiblich.
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Wer Toleranz fordert, übt sie nicht.
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Wer behauptet zu wissen, dem fehlt es an Bildung.
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Nur Atheisten fürchten den Tod.
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Der Vernunft ohne Gott, fehlt nicht die Moral, sondern der Verstand.
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Der Glaube ist der Mittler zwischen Verstand und Vernunft.
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Tiere haben keine Religion.
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Auch ein Schaf, das mit den Wölfen heult, wird aufgefressen.
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Nicht nur Gott, auch der Satan ist Mensch geworden.
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Libertarismus ist die gottlose Variante des Katholizismus.
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Bildung verblödet.
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Die Hexenverfolgung war kein Aberglaube,
sondern der Versuch ihn auszurotten.
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Die Sonne verdunkelt die Sterne.
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Wer Politiker hasst, aber Politik liebt, braucht einen Psychiater.
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Werbung ist das genaue Gegenteil der Aufklärung.
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Ich glaube Gott, nicht der Regierung.
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Der Mensch ist zu Gott das, was eine Amöbe zum Menschen ist.
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Eine christliche Demokratie gleicht dem absurden Versuch eines Biologen, Amöben darüber anstimmen zu lassen, welche Experimente er mit ihnen nächstens durchführen soll.
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Das Gewaltmonopol liegt bei Gott, nicht beim Staat.
(Paulus an die Römer: Es ist keine Gewalt als von Gott)
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Politik ist kalter Bürgerkrieg.
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Jede lichte Zukunft hat die unangenehme Eigenschaft zur dunklen Vergangenheit zu werden.
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Frömmelnde Atheisten missionieren deshalb so aggressiv, weil sie fürchten in der Hölle allein zu bleiben.
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Den Zeitgeist, den Hegel durch Jena reiten sah, war in Wahrheit nur der zweite der apokalyptischen Reiter.
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Werden die technischen Toleranzen einer Maschine überschritten, heißt das nicht, dass diese besonders gut läuft, sondern nur, dass sie uns bald um die Ohren fliegt.
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Die Mathematik ermöglicht den exakten Irrtum.
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Die Meinungsfreiheit ist hierzulande nichts anderes als die Freiheit von der eigenen Meinung.
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Beim brüten über Kant beschleicht mich zunehmend der Verdacht, dass die ganze Aufregung um Aufklärung nur deshalb entstanden ist, weil sich ein deutscher Professor in seinen Schachtelsätzen verhaspelt hat.
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Kant beweist in seinen Antinomien eigentlich nicht die Ungültigkeit metaphysischer Spekulation, sondern die Fragwürdigkeit physikalischer Theorien.
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Für die Neuzeit ist die Vernunft nur deshalb der Ausdruck des freien Geistes, weil sie keinen besitzt.
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Das Mittelalter war voller Glauben, die Gegenwart ist voller Probleme.
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Jeder Mensch, der logisch denkt, hofft auf ein Wunder.
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Von der Zukunft erwarten die Menschen eine bessere Vergangenheit.
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Ohne Gott gäbe es keinen Atheismus.
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Es gibt wohl keine Perversion des menschlichen Denkens, die nicht irgendwie vernünftig zu begründen wäre, solange man nur die lästigen Fesseln christlicher Moral abstreifen kann.
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Religion ist reine Vernunft, die keines Beweises bedarf. Atheismus reiner Glaube, der sich nicht beweisen lässt.
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Es ist vernünftiger Gott zu suchen, als sich der Sinnlosigkeit des Daseins zu ergeben.
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Der Christ betet Gott, der Modernist seine Schöpfung an.
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Ohne den Teufel gibt es keine Wahlfreiheit.
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Die Wege des Menschen sind unerforschlich.
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Im Christentum ist der Mensch ein Geschöpf Gottes, im Humanismus ein Versuchskaninchen.
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Der Humanismus ist eine Kriegserklärung an den Menschen.
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Im Humanismus wird der Selbsthass des Homo sapiens manifest.
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Erst der Dünkel des Humanisten definiert was am Homo sapiens inhuman und unmenschlich sein soll.
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Im Christentum betritt der Mensch als Ebenbild Gottes die Bühne der Schöpfung, im Humanismus soll er erst vollkommen und makellos werden. Was dort hoffnungsfrohe Ouvertüre, wenn sich der Vorhang hebt, ist da das furiose Finale, wenn er wieder fällt.
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Die Aufklärung hat die abergläubische Kometenfurcht des Mittelalters auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt.
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Der Gegenstand des Glaubens ist nicht Gott, sondern die Wahrheit.
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Die Metaphysik kann die Welt erklären, die Physik sie auslöschen.
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Die neue Ethik heißt Genetik.
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So wie die Nazis den Menschen zum Wolf erziehen will, so der Humanist den Menschen zum Schaf. Beide wollen das Tier, nicht den Menschen, wie er ist.
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In der Demokratie herrscht die Quantität über die Qualität.
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Nationalismus – eine Missgeburt der Französischen Revolution.
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Der Rechtsstaat legt die Willkür in die Hände seiner Richter.
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Nach dem Christentum ist vor dem Christentum.
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Die Bombe ist keine Metapher für den Fortschritt, sondern Ohmen für dessen jähes Ende.
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Kein Ereignis so unwahrscheinlich, dass es nicht augenblicklich eintreten könnte.
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Je kleiner die Wahrscheinlichkeit, desto größer das Wunder.
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Die Unschärferelation Heisenbergs kann man an einer Frau studieren: Entweder weiß man was sie tut, dann aber nicht, was sie sich dabei denkt oder man weiß was sie denkt, aber nicht was sie daraufhin tut.
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Einstein hat die Wahrheit nur relativiert, Max Planck hat sie abgeschafft.
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Das wir Lehren aus der Geschichte ziehen müssten, behaupten immer jene, die sie schreiben.
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Die Hinwendung zum Menschen ist die Abkehr von Gott.
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Satan ist kein Atheist.
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Ohne Verstand ist die Vernunft wie ein Körper ohne Kopf.
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Die Globalisierung verbreitet Dummheit und Aberglauben weltweit.
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Was wäre die Börse ohne ihr r?
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Erst der Buchdruck machte den „Hexenhammer“ zum Bestseller.
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Der Feminismus hat aus dem Wunder der Geburt einen Fluch gemacht.
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Bildung macht Dummheit erst gefährlich.
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Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.
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Das Vaterland hat keine politischen, sondern geografische Koordinaten.
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Toleranz kann man üben, nicht fordern.
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Die Ursache allen Hasses, ist die Liebe.

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Eine Antwort zu Ostracismus

  1. alphachamber schreibt:

    Der wichtigste Spruch fehlt:
    „The unformed matter of the world was a god called chaos“ Thomas Hobbes (Leviathan, 1651).
    Aber das wissen Sie ja schon!

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