Zwangsgermanisierung

Wenn du einen Burjaten Russen nennst, geht das meistens übel aus. Deshalb tut es niemand. Die ›Russische Förderation‹ ist ein Vielvölkerstaat. Erhielte ich einen russischen Pass, bliebe ich, was ich bin. Einmal Deutscher, immer Deutscher. Da kennt der Reuße kein Pardon.

Im Land der Dichter und Denker verhält es sich umgekehrt: Wird ein Fremdling eingebürgert, ändert sich auf wundersame Weise auch die Ethnie, wird aus einem Türken ein »Deutschtürke«, ein »Deutscher mit Migrationshintergrund«. Ob er will oder nicht – jeder wird germanisiert, wo kämen wir sonst hin? Spätestens in der dritten Generation sollten alle Fremdeinflüsse getilgt, die Einwanderung vergessen sein. So das Versprechen.

Dass der Menschenraub nicht funktioniert, das genetische Gedächtnis der Völker hartleibiger ist, als ein bürokratischer Verwaltungsakt, wissen die ›Germanisierer‹ des Establishments längst. Wer Türken, Araber oder Mohren ins Land holt, macht aus denen Bürger, aber keine Deutschen. Eine Wahrheit, das wissen Politiker genau, die ihnen, unpopulär wie sie ist, ihren Wahlkreis kosten würde. Daher reden sie der »Integration« das Maul, wissend, dass sie nur eine Schlaftablette ist, die das »Pack« einschläfern soll, bis die Verhältnisse unumkehrbar sind.

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Fallende Staaten

Das linke Lumpenproletariat klumpt in Ghettos, von denen zwei beispielhaft genannt seien: Das Hamburger Schanzenviertel und der Leipziger Stadtteil Connewitz mit einem ähnlich üblen Ruf. Dort vegetieren sie in prekären Verhältnissen; bilden, ironischerweise, typische Männerbünde, die sich von ihren amerikanischen Pendants in New York nur durch ihre politische Phraseologie unterscheiden.

Ansonsten beanspruchen sie wie jeder archaische Prototyp eines modernen Staates ein Territorium, um sich in der Freiheit ihrer Stammeskultur zu suhlen. Das Bürgerliche, sofern vorhanden, wird systematisch angegriffen, ja vertrieben, während die Polizei nur noch mit gepanzerten Großaufgeboten in deren »Staatsgebieten« patrouillieren darf.

Ich kenne noch keine mohammedanischen »No-go-Areas«, wie das im schrecklichen Neudeutsch heißt. Man braucht freilich kein Anthropologe zu sein, um dort vergleichbare Mechanismen zu vermuten.

Die Grenzen dieser Clanterritorien sind besser bewacht als die des deutschen Staatsgebietes unter Merkel. Was uns – wie in Übersee – einen fragilen Frieden zwischen diesen Quasistaaten beschert, von lokalen Raubzügen und gelegentlichen Streitigkeiten abgesehen. Auch die deutsche Antifa macht hin und wieder steuerfinanzierte »Ausflüge«, um sich als Bürgerschreck überall dort zu betätigen, wo der Unmut über derartige Verhältnisse überkocht.

Denkt man dieses Szenario seinem linearen Ende entgegen, so droht die BRD zu einem »failed state« zu werden, wie sie in der Mitte Afrikas gang und gäbe sind. Das Fachpersonal, das sich mit derartigen Zuständen bestens auskennt, wird gegenwärtig in aller Eile – so kann man spekulieren – mit genau diesem Ziel importiert.

Die überforderten Sicherheitskräfte könnten durch ungebremste Zuwanderung wehrfähiger Männer, und dadurch mit immer mehr Problembezirken konfrontiert, endgültig kollabieren. Auch weil eine zeitnahe Aufstockung mit ausgebildetem Personal unmöglich ist. In Frankreich herrscht seit Monaten der Ausnahmezustand, während der Staat den sengenden und plündernden Mob trotz Armeeeinsatz nicht unter Kontrolle bekommt. In Schweden hat die Polizei mehrere Stadtteile Malmös aufgegeben. Der Staat verliert die Kontrolle über Teile seines Territoriums. [1] [2]

Müßig, über die Motive der dafür Haftpflichtigen zu schwadronieren: (Mat 7,16) … An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. (Mat. 7.2) etc. pp.

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[1] Liste der »gefallenen Staaten«
[2] Fragile States Index

 

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Journalismus zur Journaille

Jede Zeitung, die etwas auf sich hielt, beschäftigte einen ›Chefkommentator‹, der den ganzen Tag über dem ›Leitartikel‹ des nächsten Tages brütete. Reporter durften auch eine Meinung haben – über die Kalamitäten der lokalen Kaninchenzüchter, vorausgesetzt sie konnten auf eine 30-jährige Berufserfahrung zurückblicken. Der Rest des Blattes bestand aus Meldungen, Berichten, Reportagen, Glossen, guten altem Handwerk eben.

Heute fühlt sich jedweder Volontär berufen Weltpolitik auch dann zu kommentieren, wenn sich seine Lebenserfahrung im Kaffeeholen für Redakteure erschöpft. Man muss nichts Wissen, nur Haltung haben. Sodann lässt man ihn gegen Trump wettern und knallt es auf die Titelseite, sofern aus dem Text nur gehörig Adjektive tropfen. Damit füllt man heuer die Gazetten, zu denen ich neuerdings auch die altehrwürdigen Institutionen des Journalismus zähle. Es gibt keine Holzpresse mehr, die zu lesen sich lohnt.

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Müßigkeit

Müßig sich in fremde Gedanken zu vertiefen, sofern man keine eigenen hat.

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Der Lohn des Samariters

Nur wer nicht glaubt, erliest aus dem Gleichnis vom Samariter eine uneigennützige Tat. In Wahrheit erwartet der Helfer einen fürstlichen Lohn. Nur nicht vom Opfer, sondern von Gott.

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Erika – Ein Lob

Vor sechs Jahren wollte ich mich mit Erika Steinbach zu Essen verabreden. Entweder stimmte der Ort oder der Termin nicht, so fanden wir nie zum Augengespräch, nur zum Wechsel elektrischer Briefe.

Nun hat sie getan, was zu tun die Pflicht gebiert. Das Urgestein des weiblichen Konservatismus lebt vor, was Bosbach noch vollziehen muss. Es gibt keine Ausreden mehr.

Die CDU ist weder christlich noch sozial. Sie ist Partei. Das war sie unter Kohl, doch erst Merkel entkernte ihre heimliche Seele.

Der Nebel lichtet sich. Gut so Erika. Dir werden alte Kämpen folgen.

 

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Ulfkotte tot

Das Beste, was ich über Ulfkotte zu sagen weiß: Ich habe ihn nie gelesen. Nicht, dass ich seine Themen uninteressant fand, mir fehlte schlicht die Zeit, ihn irgendwie zwischen Beruf und Familie zu quetschen, auch, weil mir seine Thesen höchst langweilig vorkamen. Ein Philosoph war er nicht. Zu Lebzeiten nannte ich ihn eine Schlaftablette, was ich nicht wiederholen würde.

Er ruhe in Gottes Herrlichkeit, vermissen werde ich den Bestseller hienieden nicht.

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