Geheimabsprachen

„Die Europäische Volkspartei und ihr deutscher Fraktionschef Manfred Weber haben eine jahrelang geheim gehaltene Vereinbarung veröffentlicht. Darin steht, wie die Nachfolge von EU-Parlamentspräsident Schulz geregelt werden soll.“

Wo leben wir eigentlich? In Russland? In China? Indonesien? Oder gar auf einen anderen Planeten?

 

 

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Merkels Mitmenschlichkeit

Mit »Mitmenschlichkeit«, so Merkel in ihrer Neujahrsansprache, wolle sie den Terrorismus »begegnen«.

Woh!

Ich habe meine Menschlichkeit allzeit mit. Meistens in der Jackentasche. Bisweilen auch im Portmonee. Damit man sie vorweisen kann, wann immer es die Staatsmacht verlangt.

Fatal, wenn man sie beim Jackenwechsel in der Tasche vergisst und sein Haus verlässt. Dann ist man kein Mensch mehr, sondern nur noch einer, der so aussieht: Ein Unmensch, der nicht in der Lage ist, die Phrasen nachzubeten, die man in der BRD begehrt, will man zu den Guten gehören.

Merkels Wörterbuch ist nicht dicker, als das, aus dem man Honeckers Reden stanzte. Es ist nicht einmal subtiler, nur das Feuilleton sorgt für Abwechslung bei der Wortwahl jenes pseudohumanistischen Geschwafels, das nervtötend aus allen Zeitungsseiten trieft und allen Lautsprechern tönt.

Merkel will Deutschland dienen. Gut. Dann soll sie zurücktreten, denn es wäre der beste Dienst, den sie dem Land noch erweisen könnte.

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Generalverdacht

Man solle niemanden unter Generalverdacht stellen, tönen die ›Pussys‹, die uns den Berliner Terror einbrockten.

Was sonst? Dieser Terror hat islamische Ursprünge, dessen Wurzeln in die Antike reichen. Natürlich muss man Leute mit südländischen Gebaren ab jetzt unter besondere Beobachtung stellen. Das nicht jeder Moslem ein Terrorist ist – geschenkt, faule Binsen, aus dem stinkenden Müllkübel femininer Weisheiten.

Kriminalistische Ermittlungsarbeit, das weiß Hinz wie Kunz spätestens seit Sherlock Holms, beruht auf Deduktion: Man geht von offensichtlichen Prämissen aus, um durch Ausschlusslogik den Schuft zu erschießen oder – ja? – ihn zu verhaften, der schließlich als Täter demaskiert wird.

Im Falle des Berliner Terroristen muss man nach keinen genuinen Christen suchen, denn das es ein Moslem war, ist eine wohl begründete Annahme, die sich aus empirischen Observierungen speist.

Das ist eine kriminalistische These, kein Rassismus, keine Diskriminierung oder wie die modernen Schlagworte sonst noch heißen mögen, mit denen man uns dem Terror wehrlos ausliefern will.

Was im Umkehrschluss zeigt: Die wahren Terroristen beten nicht in Moscheen, sie sitzen am Kabinettstisch im Bundeskanzleramt. Dort sollten die Ermittlungen beginnen, will man die Schuldigen endlich vor ein Halsgericht schleifen.

(Und nein: Ich bin kein Berliner.)

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Fackeln statt Kerzen.

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Rede an die deutsche Nation im Angesicht des Terrors

Damit ein Vergleich zu Merkels Rede möglich wird.

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Entsetzt, erschüttert und tief traurig

Man muss das dokumentieren, damit niemand vergisst, mit welch nichtssagenden Worten Merkel auf den Terror reagiert.

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Von neuen Moden

Was vormals war ein schändlich Ding,
Das schätzt man schlicht jetzt und gering:
Sonst trug mit Ehren man den Bart,
Jetzt lernen Männer Weiberart
Und schmieren sich mit Affenschmalz
Und lassen am entblößten Hals
Viel Ring‘ und goldne Ketten sehn,
Als sollten sie vor Lienhart  stehn.
Mit Schwefel und Harz pufft man das Haar
Und schlägt darein dann Eierklar,
Daß es im Schüsselkorb werd‘ kraus.
Der hängt den Kopf zum Fenster ‚raus,
Der bleicht das Haar mit Sonn‘ und Feuer,
Darunter sind die Läus nicht teuer.
Die können es jetzt wohl aushalten,
Denn alle Kleider sind voll Falten:
Rock, Mantel, Hemd und Tuch dazu,
Pantoffeln, Stiefel, Hosen, Schuh‘,
Pelzkragen, Mäntel, Besatz daran:
Der Juden Brauch fängt wieder an.
Vor einer Mode die andre weicht,

Das zeigt, wie unser Sinn ist leicht
Und wandelbar zu aller Schande,
Und wieviel Neuerung ist im Lande,
Mit schändlich kurz geschnittnen Röcken,
Die kaum den Nabel mehr bedecken!
Pfui Schande deutscher Nation,
Daß man entblößt, der Zucht zum Hohn,
Und zeigt, was die Natur verhehlt!
Drum ist es leider schlecht bestellt
Und hat wohl bald noch schlimmern Stand.
Weh dem, der Ursach gibt zur Schand!
Weh dem, der solcher Schand nicht wehrt:
Ihm wird ein böser Lohn beschert!

(Sebastian Brant: Das Narrenschiff; Kapitel 5; Im Jahre des Herren 1494)

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