Merkels Mitmenschlichkeit

Mit »Mitmenschlichkeit«, so Merkel in ihrer Neujahrsansprache, wolle sie den Terrorismus »begegnen«.

Woh!

Ich habe meine Menschlichkeit allzeit mit. Meistens in der Jackentasche. Bisweilen auch im Portmonee. Damit man sie vorweisen kann, wann immer es die Staatsmacht verlangt.

Fatal, wenn man sie beim Jackenwechsel in der Tasche vergisst und sein Haus verlässt. Dann ist man kein Mensch mehr, sondern nur noch einer, der so aussieht: Ein Unmensch, der nicht in der Lage ist, die Phrasen nachzubeten, die man in der BRD begehrt, will man zu den Guten gehören.

Merkels Wörterbuch ist nicht dicker, als das, aus dem man Honeckers Reden stanzte. Es ist nicht einmal subtiler, nur das Feuilleton sorgt für Abwechslung bei der Wortwahl jenes pseudohumanistischen Geschwafels, das nervtötend aus allen Zeitungsseiten trieft und allen Lautsprechern tönt.

Merkel will Deutschland dienen. Gut. Dann soll sie zurücktreten, denn es wäre der beste Dienst, den sie dem Land noch erweisen könnte.

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