Empathie und Homosexualität

Homosexuelle denunzieren jede Männerfreundschaft auf das Niveau ihre fleischlichen Begierden, weil sie dahinter ihren schmuddeligen Fantasien frönen.

So kann unmöglich Empathie bei jenen wachsen, die der ›sexuellen Orientierung‹ eines Menschen vollkommen gleichgültig gegenüberstehen. Selbst wenn man wollte, ist die urige Minderheit der Minderheit, die ›Homo-Lobby‹ – ein typischer Männerbund -, das größte Hindernis für die unaufgeregte Akzeptanz derartiger Lebensweisen.

Es gibt kein epochales Werk, was Homosexualität auf akzeptable Weise würdigt. Aus gutem Grund. Selbst in der Antike, in dem man diesem Phänomen nicht uninteressiert gegenüberstand, man es sogar förderte – alldieweil kriegerisch nützlich -, es doch zugleich gnadenlos verfolgte. [1]

In einer, mittlerweile geleugneten, zweigeschlechtlichen Welt, werden Uranisten immer eine misstrauisch beäugte Minorität bleiben. Das ist ihr Schicksal. Unser aller Karma. Nur sollte es kein Dogma werden, welches uns Normen vorgaukelt, die nie existent waren oder werden können. Weil ihnen immer das Stigma den Anormalen anhaften wird.

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[1] Die Verfassung der Spartaner von Xenophon, wie die antiken Kommentare dazu, geben hierüber interessante Aufschlüsse.

 

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