Quo vadis Franziskus?

Sodomitische Männerbünde sind marginale Randgruppen, die sich freilich im ‚Westen‘ einer großen medialen, wie politischen Lobby erfreuen und die ihnen einen überproportionalen Einfluss im Kontext der gesellschaftlichen Wirke verschaffen. Es bedarf keiner Prophetie um zu wissen, warum von diesen Wenigen noch weniger regelmäßig einen Gottesdienst besuchen und die Kommunion empfangen. Wer wirklich glaubt, kann unmöglich dauerhaft in Sünde leben, ohne daran zu zerbrechen.

Gerade deshalb ist es um so verwunderlicher, warum es ein Randthema soweit nach oben auf die päpstliche Agenda schaffte und sich nun sogar eine Bischofssynode mit den bizarren, wie absurden Forderungen des Zeitgeistes befassen musste.

Die prompte Ablehnung der modernistischen Vorstellungen vom Umgang mit Sodomiten ist ein Abwehrkampf und jener Kardinal, der im Vorbeigehen die afrikanischen Bischöfe ob ihrer destruktiven Haltung zum Thema beschimpfte, steht in Europa nicht allein. Die Modernisten scharren schon seit geraumer Zeit mit den Füssen, um den, aus ihrer Sicht, traditionellen Ballast abzu- und sich dem in Europa grassierenden satanischen Zeitgeist zu unterwerfen. Seit Franz auf dem Stuhl Petri sitzt und seine eigene Machtlosigkeit genüsslich zelebriert, wittert die sodomitische Lobby im Vatikan die sprichwörtliche Morgenluft oder besser noch, den Rauch Satans, der durch alle Ritzen in das Allerheiligste der Christenheit zu strömen scheint.

Aufgeschoben, ist nicht aufgehoben. Die modernistischen Netzwerke werden, nun da ihre Feinde sich klar zu erkennen gaben, die Zeit bis zur Fortführung dieser, höchst überflüssigen, Synode nutzen, um die Kritiker bloß- oder kaltzustellen. Kardinal Burke, der es wagte den Papst zu kritisieren, wird das erste Opfer sein, das man auf einen repräsentativen, wie einflusslosen Posten entsorgt.

Das inkriminierte Papier der vatikanischen Modernisten ist vor allem am Widerstand afrikanischer Bischöfe gescheitert. Doch darf getrost bezweifelt werden, ob die afrikanische Kirche, um ihrer geistigen Armut willen, die Kraft aufbringen wird, die christliche Tradition dauerhaft zu wahren.

Kaum glaublich das Franz von alledem nichts wusste, zählt doch Kardinal Kasper, der ‚Spiritus rector‘ der europäischen Zeitgeistfraktion, zu den engsten Ohrenbläsern des römischen Bischofs. Das schweigen des Papstes, so täuscht mich, ist rein taktischer Natur – man will offene Bruchlinien mit den innerkirchlichen Widerstand vermeiden. Für die Zukunft lassen die Vorgänge um die Bischofssynode nichts Gutes ahnen. Der Papst hat einen gefährlichen Weg beschritten und ein Wille zur Umkehr ist nicht erkennbar.

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