Der Freitod als Blutzeugnis

Ist der Freitod dem Blutzeugnis geschuldet, ist er möglicherweise ein Rechtfertigungsgrund wider der Todsünde. Thomas von Aquin beruft sich in seiner Summa (3, 124, 1.) auf einen Passus aus dem „De civitas Dei“ (26) des heiligen Augustinus: „Gewisse heilige Frauen haben sich zur Zeit der Verfolgung, um den Nachstellern ihrer Schamhaftigkeit zu entgehen, in den Fluß gestürzt und sind in dieser Weise gestorben; an ihren Martertod hat die katholische Kirche die Übung feierlichster Verehrung geknüpft.“

Zwar hält Thomas fest: „Nun ist es aber nicht lobenswert, daß einer sich zum Blutzeugnis drängt, vielmehr scheint es anmaßlich und gefährlich zu sein.“

Aber: Mt. 5,10 Selig, die um die Gerechtigkeit Verfolgung leiden, denn ihrer ist das Reich der Himmel.“

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