Die Lüge von der Menschliebe

Wer behauptet, er liebe alle Menschen, lügt. Soviel Zeit hat er gar nicht. Liebe ist keine platonische Absichtserklärung, sondern ein tätiges, ununterbrochenes wirken, welches sich auf konkrete Personen konzentriert: Man tut ihnen Gutes. Nicht einmal, sondern ständig. Liebe erfordert die Tat und die Tat erfordert Zeit. Knapp bemessene Lebenszeit. Das ist der Grund warum Christen nicht von der allgemeinen Menschenliebe schwafeln, sondern die Liebe zu ihren Nächsten meinen. Die tätliche Liebe füllt den Tag, alle Tage, den Alltag aus. Diese Liebe manifestiert sich in der Arbeit zum Wohle der Familie. In nichts anderen. Wird sie nicht stetig reproduziert erlischt sie schnell.

Hinter dem Geschwätz von der allgemeinen Menschenliebe versteckt sich zumeist die Unfähigkeit die Liebe auf Andere zu fokussieren, sie jemanden anderen zu schenken als sich selbst.

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