Gott und Schöpfung

Erst wenn über die irdische Jämmerlichkeit das endgültige Urteil gefällt wurde und sie in der Ewigkeit verlischt, werden die himmliche Herrlichkeit jene erfahren, die daran glauben: Das Christentum ist eine Endzeitreligion. Nirgendwo steht, der Mensch müsse sie ‚bewahren‘ oder gar heiligen. Zukunft ist etwas, was für einen Christen nicht begehrenswert ist.

Überhaupt ist der Gedanke an die Heiligung der Schöpfung Blasphemie, denn im Mittelpunkt solcher Art Verehrung stünde der sich selbst vergötzende Mensch und nicht sein Schöpfer. Nichts anderes als den schleichenden Abfall vom Glauben beobachten wir, seitdem der Fetisch von der ‚Bewahrung der Schöpfung‘ auf die Altäre gepflanzt und sein Geist von den Kanzeln herab gepredigt wird.

Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt des Glaubens, sondern Gott, und dessen Verherrlichung ist die einzige Existenzberechtigung von Religion überhaupt.

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