Einige Bemerkungen zum Islam

Ich habe kein prinzipielles, als vielmehr ein intellektuelles Problem mit dem Islam. Der Koran ist ein Sammelsurium normativer Handlungsvorschriften, mit Hilfe derer ein Moslem[1] seinen Tagesablauf zu strukturieren vermag, aber es lassen sich aus dieser Schrift keine oder nur wenige übergeordnete Prinzipien – weder durch Deduktion, noch durch Induktion – abstrahieren. Ganz im Gegensatz zum Christentum, dem katholischen Glauben im Besonderen. Ich will gerne zugeben, letztere Behauptung erschließt sich auch nur einem relativ überschaubaren Kreis derer, welche die bekanntesten Kirchenlehrer wenn schon nicht studiert, so doch wenigstens gelesen haben. Den Islam kenne ich nur oberflächlich, was meinem Urteil ein wenig Schärfe nimmt. Gleichwohl stützt es sich auf Originalquellen und Aussagen hoher islamischer Geistlicher, deren Predigten zuhauf über die modernen Medien abrufbar sind. Diese Religion ist auf das Diesseits gerichtet, gerade weil sie unverhohlen politisch ist und sein will. Gott ist im Islam lediglich ein Objekt, nicht aber das Ziel des Glaubens selbst.

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[1] Ich weigere mich die Koseform „Muslim“ zu gebrauchen, weil sie verharmlosend, unmännlich und irgendwie schwul klingt. Ich bevorzuge daher althergebrachte Bezeichnungen: Molsem, Mohamedaner oder – auf die gute alte sächsische Art – Muselman.

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