Ewiges Chaos und flüchtige Form

Es gibt kein Chaos, welches sich nicht durch Mathematik erzeugen oder beschreiben ließe. Der Gegensatz zwischen absoluter Ordnung und absoluten Chaos ist nur ein scheinbarer. In Wahrheit ist die Ordnung nur eine flüchtige Äußerung an der Oberfläche einer kochenden See, deren Vorkommen sich über die Gaußsche Gleichverteilung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersagen lässt. Es gibt kein Ursache- und Wirkungsprinzip, keine Kausalität und keine Naturgesetze, weil sich nur aus dem Chaos jede mögliche Form entfalten kann. Die Ausreißer in einer Messreihe sind keine Fehler, sondern das Auftauchen des Unwahrscheinlichen im Streubereich des Erwarteten, mithin eine Erscheinung des Chaotischen, aus dem diese Reihe überhaupt erst gezeugt wurde.

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