Ich kann’s kaum erwarten


Das riecht nach den Lagerfeuern meiner Kindheit. Den spannenden Geschichten bei knisternden Holz, den gerösteten Kartoffeln und den kindlichen kabbeleien, denen wir uns übermütig und lärmend hingegeben haben.

Bis Mutter, mit vor Empörung in den Hüften angewinkelten Armen uns zur Ordnung rief. „Was habe ich dir beigebracht? Sohn? Das hört mir sofort auf.“

Ich höre sie noch. Als wäre es gestern gewesen. Und wie sie meinen Vater rief: „Willy, sag Du auch etwas“. Mein Alter Herr dachte gar nicht daran. Wiewohl er natürlich auf Ordnung halten musste und irgend etwas knurrte.

Ich bin Dorfkind. Im Auenland bin ich groß geworden. In der Käuzchenkuhle.

Irgendwann musste ich sie verlassen. Die Sehnsucht nach heimatlicher Kindheit freilich, die ist immer geblieben. Schön blöd, wer sie loslässt. Mutter, Vater, Brüder. Nichten, Tanten und Onkel.

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