Nach zweitausend Jahren

Kath.net“ brüstet sich gegenwärtig damit, nicht von der Staatsanwaltschaft verfolgt zu werden. Wie schön, für diese Netzseite, staatstragend, wie sie sich gibt. Für den etwas böswilligen Seitenhieb werde ich zehn Vaterunser zur Buße beten.

Noch, wird nicht ermittelt. Wie lange kann eine katholische Seite das Herz ihres Glaubens leugnen? Homosexualität als „normaler“ Lebensentwurf? Die Ehe zwischen Mann und Frau: nationalsozialistisches Gedankengut? Wie man es uns die Zeitgeistpresse suggerierte, als die causa Eva Hermann auf ihre Agenda kam?

Wie lange wird es noch dauern, bis Internetkatholiken in das Blickfeld von Staatsschützern geraten, die heute schon die Missbilligung vom falschen Gebrauch diverser Körperöffnungen für verfassungsfeindlich halten?

Wenn es so weiter geht, werden Katholiken nach zweitausend Jahren wieder dort angelangt sein, als Christen verfolgt wurden, weil sie keine Kaiserbilder anbeten wollten und sie Gott über die Staatsgewalt stellten.

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