Lob der Armut

Als ich las, Mutter Teresa wäre keine Freundin der Armen, sondern eine der Armut gewesen, musste ich lächeln. Der vermutlich als schwere Anklage gedachte Vorwurf, adelt die Selige in Wahrheit.

Armut ist keine Sünde. Sie zu predigen auch nicht. Sie zu leben mutig. Unter Armen zu wirken, obwohl man Alternativen hätte, gar heilig.

Ihr Leben, ein Sakrileg für den Zeitgeist, an dem er sich reibt.
Gut so. Ich wünschte, ich hätte den Mut dazu.

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