Ein dummes Vorurteil: Lesen bildet!

Es gibt Vorurteile und Vorurteile. Eines der dümmsten Vorurteile ist, das lesen bildet. Spätestens seit es die BILD-Zeitung gibt, wissen wir vom genauen Gegenteil. Lesen muss nicht, aber es kann dauerhaft verblöden. *)

So wie Bildung keinen Selbstwert zu besitzen scheint. Schon im 1. Semester musste ich schmerzhaft lernen, dass sich die Anzahl akademischer Idioten nicht wesentlich von denen in sonstigen möglichen Sozialmengen unterscheidet. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass die menschliche Dummheit eine kosmologische Konstante ist, viel stabiler als „Einsteins Eselei“.

Die schlechte Meinung über Vorurteile, ist das größte aller dümmsten Vorurteile.

Fußnoten:
*) Was gerade auch für das Bibellesen zutrifft. Der Glaube entspringt aus dem gesprochenen, nicht aus dem geschriebenen Wort. Wer liest, neigt zum theoretisieren, wer hört oder redet, teilt diesen Augenblick mit anderen. Theorie spaltet, Aktion verbindet. Es geht um den Augenblick des Seins.

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